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Quiz Show Test 1 (Wiederhole dieses Quiz gerne)

Merkmale, Aufgaben, Vorbereitung von Moderation, Kreativitätstechniken (28.04.2020)

Die Inhalte der Videos sind urheberrechtlich geschützt. Kopieren Sie dieses Video nicht und geben Sie es nicht an dritte Personen weiter. (c) Marius Jost, Institut für systemisches Training, 65719 Hofheim a.Ts.


Die inhaltliche Aufteilung für unsere Termine hier als PDF ansehen.

Hilfsmittelliste für Ihre Prüfung downloaden.

Prüfungsaufgaben mit Lösung und Audio-Lektionen zu jedem Termin gibt es hier zu hören.

Ausgewählte Flipcharts zur Erinnerung gibt es hier zu sehen.


Links ins Web

Audio-Lernsnacks

Mitarbeiter unserer Übungsgruppe A sind im Vertrieb tätig +

Ihr letztes großes Projekt:
In Ihrer Gruppe entstand vor drei Monaten die Idee, den Bestellvorgang von Stahlbauteilen besonders für den Wohnungsbau zu vereinfachen. Konstruktionshilfen zu Ihren Produkten sollten den reibungslosen Online-Vertrieb ermöglichen.

Einen Monat lang haben Sie sich mit Ihren Kollegen durch zahllose Handskizzen und in der Industrie üblichen Datenblätter von Stahlstützen, Stahlrahmen, Tür- und Fensterstürzen sowie Wanddurchbrüchen gekämpft. Ziel war, im Internet einen kompletten Stahl-Onlineshop aufzubauen. Dieses Ziel haben Sie vor einem Monat erreicht, und bereits im Vertrieb ein Plus von 29% gegenüber des Vorjahresmonats realisiert.

Derzeit arbeiten viele im Vertrieb daran, neue Vertriebspartner in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu finden und günstige Konditionen für die Partnerschaften auszuhandeln. Der Vorstand hatte diese Aufgabe für das Unternehmen als "so wichtig wie die Luft zum atmen" bezeichnet.

Hinweis: Das Mitglied der Übungsgruppe A mit dem Vornamen, der nach Alphabet zuletzt sortiert ist, übernimmt die Rolle der/s Abteilungsleiter*in.

Mitarbeiter unserer Übungsgruppe B sind in der Entwicklung tätig +

Letztes großes Projekt:
Neben der Marketing-Kampagne „Stahl statt Plastik“ läuft seit 15 Monaten Ihr Forschungsprojekt „Stahl ohne Plastik“. Ziel ist, kostengünstige Lebensmitteldosen herzustellen, die keine unerwünschten Stoffen an darin enthaltene (eingekochte) Lebensmittel abgeben. Herkömmlich werden Metalldosen im Inneren mit einem Epoxylacken beschichtet, um das Metall vor Korrosion zu schützen. In diesen Kunststoffen ist die umstrittene östrogenähnlich wirkende Chemikalie Bisphenol A (BPA) enthalten, die auch in Lebensmittel übergehen kann.

Ein Kernziel Ihrer Forschung ist, Korrosion durch die Entwicklung von neuartigen Metalllegierungen zu verhindern. Sie haben derzeit zwei Prototypen im Langzeittest

  • StainlessPackage: Dosensystem hauptsächlich aus einem neuartigen Aluminium. Kein Rost, jedoch gehen Metallionen in säurehaltige Lebensmittel über. Die Menge, die in den Lebensmitteln landet, ist unter allen Grenzwerten. Der Ruf von Metallionen im Essen ist jedoch nicht das, worauf Ihre Abteilungsleiterin große Lust hat. Hier ein Beitrag zum Thema: https://www.scinexx.de/news/medizin/aluminium-in-kantinenessen/
  • SteelPack: Mit einer Edelmetall-Legierung sind extrem saubere Lebensmittel (auch nach monatelanger Einlagerung) von Ihnen nachgewiesen worden. Leider sind die Kosten je Dose für die Lebensmittelbranche einfach zu hoch.

 

Hinweis: Das Mitglied der Übungsgruppe B mit dem Vornamen, der nach Alphabet zuletzt sortiert ist, übernimmt die Rolle der/s Abteilungsleiter*in.

Mitarbeiter unserer Übungsgruppe C sind in der Public-Relations (PR) Abteilung tätig +

PR ist jede Art von interessensgeleiteter Kommunikation gegenüber Öffentlichkeiten*. Ihre Aufgabe ist, die Kommunikationsbeziehungen zwischen Organisationen und ihren Interessen- wie Anspruchsgruppen sinnvoll zu gestalten. Zu unterscheiden sind hier Interessengruppen, die die Organisation selbst als wichtig erachtet (bei einem Wirtschaftsunternehmen z.B. Kunden, Partner), und Anspruchsgruppen, die von der Organisation bestimmte Kommunikationsleistungen einfordern (bei einem Wirtschaftsunternehmen z.B. Anwohner, Umweltschützer, Aktionäre).

Projekte:

  • Produkt-PR: Derzeit versucht Ihre Abteilung, insbesondere die Verpackungsprodukte transparent für die Öffentlichkeit darzustellen. Die PR-Kampagne "Stahl statt Plastik" hat allein in den letzten 4 Monaten 50.000€ verschlungen. Die Umfragewerte zeigen aber, dass die Bekanntheit und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Idee, innovative Dosenverpackungen zu nutzen, merklich wächst. Die Hauptzielgruppe der Kommunikation sind Journalisten.
  • Unternehmens-PR: Im Bereich der Unternehmens-PR ist derzeit das Thema Social Media allesbestimmend. Da viele Geschäftskontakte in Linked-In zu finden sind, befinden sich derzeit alle Mitarbeiter der PR-Abteilung in einer Online-Linked-In Schulung. Die Schulung ist über 22 Tage gestreckt und bezieht auch zahlreiche Kollegen aus anderen Nationen mit ein. Sie haben den Eindruck, dass manche Teilnehmer durchaus offen für Neues sind. Andere scheinen sich zu wünschen, dass Linked-In niemals gegründet worden wäre.
  • Public Affairs: Public Affairs (PA) bezeichnet den Versuch, Entscheidungsprozesse an den Schnittstellen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft strategisch zu beeinflussen. Als Vertretung und Vermittlung von Unternehmens-, Mitarbeiter- und Mitgliederinteressen im politischen Kontext meint der Oberbegriff Public Affairs im Kern Lobbyarbeit.** Die drei diensterfahrensten Mitarbeiter*innen in Ihrer Gruppe sind derzeit mit Hill & Knowlton in Kontakt. Diese Agentur soll in Berlin wichtige Politiker*innen identifizieren und bei Entscheidungsprozessen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten über mögliche "Lösungswege, die Steel-Support anbietet informieren". Die Thematik stellt sich als teuer und auch intern politisch brisant dar. Nicht alle Mitarbeiter wissen, dass Ihre Wettbewerber (u.a. ArcelorMittal, Tata Steel Europe und Thyssenkrupp AG) bereits in Berlin und Brüssel massiven Einfluss in der Politik aufgebaut haben.

Hinweis: Das Mitglied der Übungsgruppe C mit dem Vornamen, der nach Alphabet zuletzt sortiert ist, übernimmt die Rolle der/s Abteilungsleiter*in.

Ich selbst kann in einem Meeting nicht einfach moderieren! {Für Lösung anklicken} +

Vielleicht nicht einfach so in jedem beliebigen Meeting. Es ist wichtig, einen Auftrag zu haben, das Meeting zu moderieren. Wenn die Idee der Moderation in Ihrer Firmenkultur unbekannt oder verpönt ist, sollte erst an der Firmenkultur gearbeitet werden. Sie können allerdings immer mit gutem Beispiel vorangehen: Wenn Sie Ihr eigenes Meeting oder Ihren eigenen Workshop durchführen, dann bitten Sie jemanden, zu moderieren oder moderieren Sie selbst aktiv.

Externe Moderatoren nennt man Mediatoren. {Für Lösung anklicken} +

Nein. Ein Mediator hat den Auftrag, Konflikte zu begleiten und positiv zu beeinflussen. Häufig ist eine der wichtigsten Aufgaben, die Konfliktparteien überhaupt wieder ins Gespräch miteinander zu bringen.

Es ist am besten, wenn die Führungskraft einen wichtigen Workshop leitet. {Für Lösung anklicken} +

Besonders bei Problemen/Konflikten im Team gilt: Je unabhängiger der Moderator von den Einzelinteressen der Beteiligten ist, desto besser.

Das ist nicht korrekt! {Für Lösung anklicken} +

Tatsächlich stammt der Begriff Marginalisierung aus der Soziologie, er wird allerdings seit langem und aus gutem Grund im Bereich der Moderation und Gruppenprozesse verwendet.